CORONAVIRUS

13.03.2020

Liebe Eltern, liebe ElternvertreterInnen, 

eine für mich und ich glaube auch für den gesamten Lehrkörper der Schule unverständliche Einstellung des Unterrichtsministers zum Thema Online-Lernen besagt, dass die Erledigung dieser Aufgaben/Übungen nicht in die Beurteilung einfließen darf- siehe nachstehend das Originalzitat des Erlasses:
„Wie erfolgt die Leistungsbeurteilung? 
 Die Bearbeitung des zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterials fließt – anders als Hausübungen, welche zur Mitarbeit zählen – nicht in die Leistungsbeurteilung ein. Dieser Prozess ist durch die Lehrpersonen nach (technischer) Möglichkeit aktiv zu begleiten.“

Ich bin der Meinung, dass die Bemühungen des Lehrkörpers, die versuchen unseren Kindern einen weiterführenden Unterricht zu garantieren und gleichzeitig eine Beurteilungsbasis zu schaffen, um einen mehr oder weniger stressfreien Abschluss dieses Schuljahres zu ermöglichen, durch diesen Erlass untergraben wird. Jedoch bin ich überzeugt, dass sich der Lehrkörper trotzdem nicht davon abhalten lässt, unseren Kindern die bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Ich ersuche daher eindringlich auf Eure/Ihre Kinder einzuwirken, sämtliche Lernaufträge/Online-Übungen ernst zu nehmen und zeitgerecht zu erledigen. Frau Direktor Petschning weist darauf hin, dass – auch wenn eine Beurteilung mit Noten nicht vorgesehen ist – aktive Mitarbeit erwünscht ist und positive Leistungen zu werten sind. 

Weiters möchte ich für die Abschlussklassen relevante Termine auf diesem Weg bekannt geben:

Folgende neue Schularbeitstermine für die 5. Jahrgänge sind heute beschlossen worden:
16.4. 2020: AM
17. 4. 2020: E, I, F
20. 4. 2020: D 

Für 6AHA:
16. 4. 2020: AM
17. 4. 2020: E
20. 4. 2020: I

Für die 3FGA entfallen die noch ausstehenden Schularbeiten (E, OMAI, I) ersatzlos. Die Beurteilung erfolgt aufgrund der bisherigen Leistungsfeststellungen.

Semesterprüfungstermine:
23. 4. und 24. 4. 2020:  Semesterprüfungstermin für 5. Jahrgänge und 6AHA
27. 4. und 28. 4. 2020: „Parkplatz“- und zusätzlicher Semesterprüfungstermin für 5. Jahrgänge und 6AHA  

Teilweise werden die Erlässe bzw. Ergänzungen im Stundentakt verteilt:

Soeben wurde eine Ergänzung zum gestrigen Erlass an die Schulen übermittelt, in der nun ausdrücklich festgehalten wird, dass die Bearbeitung des zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterials in die Leistungsbeurteilung einfließt und wie eine Hausübung bzw. Mitarbeit zu zählen ist.

Bitte auch dies Ihren/Euren Kindern mitzuteilen.

Freundliche Grüße
Max Benedini
HLTW13 EV-Obfraustellvertreter

 

12.03.2020

Die Schule bittet um Weitergabe folgender Information:

  • LAUFENDE INFORMATION: Auf der Homepage der Schule wird laufend unter folgendem Link: https://www.bergheidengasse.at/covid-19/ über die Situation und Maßnahmen Informiert.
  • UNTERRICHT: Die Schüler wissen, wie sie zu den Unterrichtsmaterialien kommen und wissen, wie sie von den Lehrern kontaktiert werden.
  • BEWERTUNG/BENOTUNG: Derzeit gibt es noch keine Information, wie mit den entfallenen Schularbeiten vorgegangen wird. JEDOCH werden die Arbeitsaufträge, die an die Schule gehen, benotet. Das bedeutet, dass diese fristgerecht (zu den vorgegebenen Fristen) elektronisch abgegeben werden müssen. Sollten keine Schularbeiten mehr möglich sein, so sind die Benotungen der Arbeitsaufträge die Basis für die Semesternoten.
  • MATURA: Hier wird noch auf den Erlass des Ministeriums gewartet, der gerade in Ausarbeitung. ist.

          Betreffend Stornokosten des abgesagten Schulschikurses wird versucht Lösungen zu finden.

 

Nachstehend der Erlass betreffend Schulveranstaltungen bzw. schulbezogenen Veranstaltungen sowie Auslandsdienstreisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus:

Bundesministerium
Bildung, Wissenschaft und Forschung
bmbwf.gv.at

BMBWF – II/4 (Schulrechtsvollzug)
MMag.a Ulrike Schuschnig
Sachbearbeiterin: ulrike.schuschnig@bmbwf.gv.at
+43 1 531 20-2307
Minoritenplatz 5, 1010 Wien

Antwortschreiben bitte unter Anführung der Geschäftszahl.

An alle Bildungsdirektionen

Geschäftszahl: 2020-0.174.399

Information betreffend Schulveranstaltungen bzw. schulbezogene Veranstaltungen sowie Auslandsdienstreisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Mit Erlass des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz vom 10. März 2020, GZ 2020-0.172.682, wurden die mit der Vollziehung des Epidemiegesetzes 1950 betrauten Bezirksverwaltungsbehörden (Gesundheitsämter) angewiesen, durch Verordnung zu verfügen, dass nach § 15 des Epidemiegesetzes 1950 sämtliche Veranstaltungen in ihrem Wirkungsbereich, die ein Zusammenströmen größerer Menschenmengen mit sich bringen, zu untersagen sind, bei denen mehr als 500 Personen (außerhalb geschlossener Räume oder im Freien) oder mehr als 100 Personen in einem geschlossenen Raum zusammenkommen.

Ergänzend dazu teilt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung für den schulischen Bereich wie folgt mit:

1. Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen
Aufgrund der verstärkten Verbreitung des Corona-Virus in Europa werden zum Zwecke der Gewährleistung der Sicherheit sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Lehrkräften sämtliche Schulveranstaltungen gem. § 13 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986 idgF, sowie schulbezogene Veranstaltungen gem. § 13a SchUG ab sofort bis einschließlich 3. April 2020, 12:00 Uhr, untersagt.

Dies bedeutet, dass für bereits geplante und beschlossene Veranstaltungen gem. §§ 13, 13a SchUG eine entsprechende Absage zu veranlassen ist, wobei ein gesonderter Beschluss im jeweiligen schulpartnerschaftlichen Gremium nicht erforderlich ist.

Darüber hinaus wird für das verbleibende Unterrichtsjahr empfohlen, von der Planung und Durchführung von Veranstaltungen gem. §§ 13, 13a SchUG – unter Einbindung der schulpartnerschaftlichen Gremien – Abstand zu nehmen.

Bereits in Durchführung stehende Veranstaltungen gem. §§ 13, 13a SchUG sind nach Möglichkeit vorzeitig zu beenden.

Sofern für den Zielort der jeweiligen Veranstaltung eine Reisewarnung besteht, gilt dies für zeitnahe Reisen als Grund für einen kostenlosen Rücktritt von der Reise. Liegt eine solche Reisewarnung hingegen nicht vor, richten sich die allfälligen Kosten einer Stornierung nach den der Reise zugrundeliegenden Vertragsbedingungen. Aktuelle Reisewarnung sind auf der Website des BMEIA ersichtlich
(https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/ ).

Durch die Absage einer Schulveranstaltung bzw. schulbezogenen Veranstaltung entstandene Mehrkosten einer Lehrperson werden vom Dienstgeber übernommen; die Geltendmachung erfolgt mittels Dienstreiseabrechnung.

Die Wien-Aktion des BMBWF wird von 16.3.2020 bis vorerst 3.4.2020 ausgesetzt. Schulen die in diesem Zeitraum eine vom BMBWF organisierte Wien-Woche angetreten hätten werden ersucht dies den betreffenden Lehrpersonen, sowie den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schülern mitzuteilen. Ein Ersatztermin noch im Sommersemester 2020 ist leider nicht möglich.

2. Auslandsdienstreisen
Bis auf Widerruf ist es sämtlichen Bundesbediensteten der Schulverwaltung (Lehrpersonen, Schulqualitätsmanagerinnen und Schulqualitätsmanagern, Verwaltungsbediensteten, etc.) untersagt, eine Auslandsdienstreise anzutreten. Bei bereits genehmigten Auslandsdienstreisen ist abzuwägen, ob eine sofortige Stornierung der Dienstreise erforderlich ist.

Hinsichtlich einer allfälligen Reisewarnung bzw. damit einhergehenden erforderlichen Stornierungen darf auf das zu Punkt 1. Ausgeführte verwiesen werden. Ein dadurch entstandener Mehraufwand wird vom Dienstgeber getragen.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ersucht die Bildungsdirektionen, die betroffenen Personen bzw. Schulen Ihres Aufsichtsbereiches über den Inhalt dieser Mitteilung in Kenntnis zu setzen.

Wien, 11. März 2020
Für den Bundesminister:
SektChefin Mag.a Margareta Scheuringer

Elektronisch gefertigt


Elternbrief des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
ich richte mich mit einem ungewöhnlichen Anliegen und Appell an Sie. Über das Coronavirus (Covid-19) selbst brauche ich Sie nicht zu informieren – unsere Medien berichten derzeit ausführlich darüber.
Meine Aufmerksamkeit gilt vor allem Ihren Kindern und Ihren Familien. So möchte ich unsere Schülerinnen und Schüler einerseits schützen, andererseits will ich uns allen ein Stück Normalität bewahren. Dazu brauche ich allerdings auch Ihre Mithilfe und Unterstützung.
Die Bundesregierung hat gestern unterschiedliche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gesetzt, die insbesondere den Schulbereich betreffen. Diese Maßnahmen dienen vor allem dazu, jene zu schützen, die ein höheres Risiko haben, schwer am Coronavirus zu erkranken. Die Maßnahmen können allerdings nur dann ihre volle Wirkung erzielen und erfolgreich sein, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen.
Bis zum Beginn der Osterferien habe ich je nach Alter Ihres Kindes folgende Bitte:

Ist Ihr Kind Schüler/in einer Volksschule, Neuen Mittelschule, AHS-Unterstufe oder einer Sonderschule, so hat es von Mittwoch, dem 18. März 2020, bis zum Beginn der Osterferien keinen regulären Unterricht. Wenn es Ihnen möglich ist, organisieren Sie bitte eine häusliche Betreuung. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, eine Betreuung zu Hause zu organisieren (speziell, wenn Sie in kritischen Bereichen, insbesondere Gesundheit, Sicherheit, Lebensmittelhandel und Verkehrsinfrastruktur arbeiten oder Alleinerzieher/in sind), kann ihr Kind weiterhin die Schule besuchen. Dort sollen Übungs- und Vertiefungsmaterialien durchgenommen werden.

Ist ihr Kind Schüler/in einer AHS-Oberstufe, einer berufsbildenden höheren Schule, einer berufsbildenden mittleren Schule (z. B. Handelsschule oder Fachschule), Berufsschule bzw. Polytechnischen Schule, so findet für sie von Montag, dem 16. März 2020, bis zum Beginn der Osterferien kein Unterricht statt. Ihr Kind soll von zu Hause aus bereits behandelte Lehrplaninhalte wiederholen und vertiefen. Ihrem Kind werden dazu unterschiedliche Unterrichtsmaterialien – auch in digitaler Form – von den Schulen angeboten. Die Abholung von Übungs- und Vertiefungsmaterialien bzw. von dafür notwendigen Dokumenten ist unter Einhaltung der verschärften Hygienevorschriften möglich.

Vermeiden Sie bitte jedenfalls eine Betreuung durch die Großeltern (besonders im Risikoalter ab ungefähr 65 Jahren), denn das sind die Personen, die wir bestmöglich schützen wollen.
An dieser Stelle kann ich Ihnen versichern, dass Ihr Kind keinen Lehrstoff versäumen wird, wenn es nicht zur Schule geht: Dort wird nur bereits durchgenommener Stoff vertieft und wiederholt.
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Schule. Dort sind Lehrkräfte weiterhin an ihrem Arbeitsplatz und bemüht, gemeinsam mit uns diese außergewöhnliche Situation zu bewältigen.
Mit der Entscheidung, persönliche Kontakte bewusst zu reduzieren, leisten Sie einen wertvollen Beitrag, damit die Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld gesund bleiben.
Glauben Sie mir: Auch mir fallen diese Umstellungen nicht leicht, die jetzt von uns allen gefordert werden. Ich bin selbst Vater und Großvater und weiß, was solche gravierenden Änderungen im Alltag einer Familie bedeuten. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir diesen wichtigen Schritt für unsere Kinder und Mitmenschen jetzt gemeinsam setzen müssen. Ich kann Ihnen versichern, dass wir uns gemeinsam mit Ländern und Gemeinden, den Bildungsdirektionen und allen zu uns gehörenden nachgeordneten Dienststellen mit aller Kraft darum bemühen werden, die kommenden Wochen so gut wie möglich zu meistern!
Eckpunkte der Regelung entnehmen Sie bitte dem Erlass Umgang des Bildungssystems mit dem Coronavirus unter www.bmbwf.gv.at/corona_info. Unter diesem Link finden Sie auch laufend tagesaktuelle Informationen zum Thema.
Mit den besten Wünschen an Sie und Dank für Ihre Zusammenarbeit
Ihr
Heinz Faßmann